Schwert

Einfaches Schwert mit Paranussknauf und gerader Parierstange. Scheide aus Holz, mit Leder bezogen und Ortband aus Bronze.
Um 1250 sind zwei Knaufformen vorherrschend: der neuere Radnaben- oder Scheibenknauf und der Paranussknauf. Der Paranuss hat sich in Deutschland noch gehalten (z.B. Figuren in Naumburg, oder Konstanz), verschwindet aber gegen Ende des 13. Jhd. langsam von den Abbildungen.
Die Schwertscheide ist recht schlicht gehalten. Während auf den Abbildungen meist der Schwertgurt weiß und die Scheide selbst schwarz ist wurde hier nur braunes Leder verwendet. Auch das Ortband aus Bronze weist keinerlei Verzierungen auf.
Ebenfalls typisch ist dass der Gurt noch mittels eines Knotens gehalten wird. Schnallen tauchen erst nach 1250 am Schwertgehänge auf.

(Schwert: D. Sahlberg, Scheide: D. Reinicke, Ortband: S. Mündel)